Technologischer Fortschritt bei der Zahnpflege: Die Smart-Ultraschallzahnbürste und ihre Vorzüge

Die Ultraschallzahnbürste als Weiterentwicklung zur elektrischen Zahnbürste.Es ist kaum verwunderlich, dass technologischer Fortschritt nicht nur bei den “reinen” Elektronikprodukten wie Smartphones oder Tablets zu finden ist. Vor allem die Medizin profitiert davon, was sich sogar im heimischen Haushalt feststellen lässt. Hier sind sich Zahnärzte mittlerweile einig: Die Ultraschallzahnbürste ist die beste Option, um die Zähne gründlich zu pflegen und Erkrankungen am Zahnfleisch oder Zahn vorzubeugen. Der neueste Trend kombiniert diese mit typischen Features eines Smart Homes.

Warum überhaupt eine Ultraschallzahnbürste kaufen?

Genau genommen zählt die Ultraschallzahnbürste zu den elektrischen Zahnbürsten, dennoch wird in der Praxis eine Differenzierung zu dieser vorgenommen. Die elektrische Zahnbürste, so wie sie aus dem Handel bekannt ist, stellt gewissermaßen eine Weiterentwicklung der klassischen, manuellen Zahnbürste dar. Anders als die Zahnbürste selber bewegen und dadurch Reibung erzielen zu müssen, rotiert der Kopf der Zahnbürste und übernimmt diese Arbeit daher mit einem vielfach höheren Rotationswert. Die Ultraschallzahnbürste geht noch einen Schritt weiter, indem sie die erfolgten Schwingungen pro Minute deutlich erhöht – teilweise bis zu 30.000 oder gar 60.000 Schwingungen pro voller Minute.

Dadurch entsteht wiederum einerseits eine möglichst große Reibung, wodurch selbst hartnäckige Beläge entfernt werden, andererseits kommt das Wasser im Mund ins Schwingen. Das ist insofern vorteilhaft, als dass dadurch selbst Zwischenräume verhältnismäßig zuverlässig gereinigt werden können. Das mit unzähligen Schwingungen versetzte Wasser erzielt folglich einen sekundären Abrieb, welcher vor allem im Hinblick auf Erkrankungen des Zahnfleischs zur Stärke der Ultraschallzahnbürste avanciert. Ein weiterer klarer Unterschied zur klassischen elektrischen Zahnbürste entsteht mit Hinblick auf die physische Funktionsweise: Bei der Ultraschallzahnbürste arbeitet der Kopf mit Schwingungen, bei der elektrischen Zahnbürste rotiert hingegen der gesamte Kopf der Zahnbürste.

Studien belegen eindeutig, dass die Ultraschallzahnbürste einerseits Erkrankungen wie der Parodontitis und andererseits dauerhaft festgesetzten Belegen vorbeugt. Das sieht man in vielen Fällen sogar. Weil die Belege gründlich abgerieben werden, wirken die Zähne weißer, gelbliche Verfärbungen können zumindest teilweise “weggeputzt” werden. Ultraschallzahnbürsten werden von allen großen Marken der Elektronikbranche produziert, beispielsweise von Oral-B oder Philips. Sie sind es auch, die diese modernen Zahnbürsten nun noch mit Smart Home Features in Verbindung bringen.

Was leistet eine “smarte” Ultraschallzahnbürste?

Eine wichtige Eigenschaft der Smart Homes ist die Kombination von elektronischen Produkten mit mobilen Endgeräten, wie beispielsweise dem Tablet oder dem Smartphone. Das identische Prinzip wird auch bei der Ultraschallzahnbürste angewandt, zudem besitzen die Modelle selber einige weitere Funktionen. Besonders moderne Geräte arbeiten mit einem genauen Abbild der Zähne ihres Anwenders. Dafür werden in der Zahnbürste Sensoren verbaut, die genau feststellen können, wann welcher Zahn wie intensiv geputzt wurde. Ein Abbild vom Gebiss wird dann auf dem Smartphone dargestellt. So erhält der Anwender in Echtzeit Hinweise darauf, wo er noch einmal mit der Zahnbürste drüber muss und welche Schwachstellen in der eigenen Zahnputzroutine festzustellen sind. Diese intelligenten Sensoren sind das bezeichnende Merkmal der smarten Ultraschallzahnbürsten.

Weiterhin arbeiten diese mit verschiedenen Profilen, die sich an der Art der Zahnpflege orientieren. Sie besitzen beispielsweise ein Schonprogramm für empfindliche Zähne oder ein “Whitening”-Programm, wo besonders viele Schwingungen eingesetzt werden, um hartnäckige Belege zu entfernen. Ebenso existieren Massage-Programme, die sich beispielsweise konkret einem vorbelasteten Zahnfleisch widmen. Zuletzt können die intelligenten Zahnbürsten sogar darauf hinweisen, wann ein Kopf ausgedient hat und durch einen neuen ersetzt werden sollte. Denn nach Monaten des erfolgreichen Zähneputzens muss natürlich nie die gesamte Zahnbürste ersetzt werden. Stattdessen bieten die Hersteller separat erwerbbare Köpfe an, die einfach auf die Zahnbürste aufgesteckt werden.

Wer mit solchen Modellen in seine eigene Gesundheit investiert, nutzt die Vorzüge des technologischen Fortschritts aus und schafft selber eine gute Grundlage für viele Jahre der bestens gepflegten Zähne. Schon allein deshalb gilt die traditionelle, manuell bedienbare Zahnbürste als Auslaufmodell.