Discounter vs. Supermarkt

Unterschied Discounter und Supermarkt

SupermarktIm Discounter ist der Name Programm: Vom englischen Wort “discount”, also Rabatt,  hat er seine Bezeichnung. Seine Produkte spiegeln genau das wieder: Billige Preise.

Zu den bekanntesten Discountern in Deutschland gehören Aldi, Lidl, Penny und Netto. Discounter zeichnen sich durch ihr geringes und begrenztes Warensortiment aus. Diese Waren werden auf einfache und billige Weise präsentiert, sodass -auch durch die niedrigen Ausgaben für Personal und weiteres-, eine geringere Menge an Kosten anfallen, als es in den meisten Supermarktketten der Fall ist.  Auch Aktionsprodukte wie Computer oder sonstige Elektrogeräte zu extrem niedrigen Preisen machen den Discounter aus.

Supermärkte hingegen bieten eine große Auswahl an Produkten. Zu den bekanntesten Supermärkten gehören Kaufland, Rewe oder Edeka, millerweile aber auch Bio-Supermärkte wie Alnatura. Die Produktauswahl bezieht sich hier auch nicht nur auf die Ernährung, auch Drogerieprodukte können hier erworben werden.

Die Produkte kosten meist mehr, als es in den Discountern der Fall ist, doch lohnt sich der höhere Preis auch am Ende für den Käufer?

Ranking

Nachhaltigkeit bedeutet nicht nur Bio- und Fairtradeprodukte zu verkaufen, sondern auch, sich für den Klimaschutz einzusetzen, Ressourcen effizient zu nutzen, Abfälle weitesgehend zu vermeiden und sich für das Tierwohl einzusetzen.

Bio-Supermärkte schneiden im Ranking am besten ab:

Alnatura

In punkto Nachhaltigkeit liegt Alnatura weit vorne. Er bietet nur Fisch und Fleisch aus nachhaltiger Produktion an, die sogar über die gesetzlich vorgeschriebenen Standards in Deutschland hinausgeht. Ihren Strom beziehen sie aus 100% erneuerbaren Energiequellen und sie setzten sich für die Minimierung von Transportverpackungen bei ihren Produkten ein. Allerdings gab Alnatura bisher keine Angaben zu seiner absoluten Klimabilanz.

Rewe muss noch einiges ändern, schneidet allerdings um einiges besser ab, als Aldi:

Rewe

Die CO2-Ausstoß von Rewe wurde von 2,369,671 CO2 im Jahr 2010 auf 2,123,806 CO2 im Jahr 2014 verringert. Ihr Papier ist durch das Siegel “Blauer Engel” zertifiziert und sie benutzen mineralölfreie Farben. Rewe besitzt auch ein recht großes Warenangebot an Bio- oder Fairtradeprodukten. Allerdings gibt Rewe keine klare Gliederung der von ihnen benötigten Rohstoffe an. Das Unternehmen gibt keine konkreten Informationen darüber, ob ihre Fleisch-Waren aus Tierschutz befürwortender Haltung kommen.

Aldi

Aldi gibt keine konkreten Informationen über Fairness, Klima- und Umweltfreundlichkeit der eigenen Produkte heraus. Es wird auch keine Übersicht über die jährliche Klimabilanz veröffentlicht. Aldi kommuniziert keine Angaben über die Treibhausgas-Effizienz pro Quadratmeter der eigenen Einkaufsflächen. Und auch keine Informationen über umweltzertifizierte Produkte sind bekannt.  Obst und Gemüse werden leider großteils nur in Plastikverpackungen verkauft, obwohl dies nicht nötig wäre. Einzig positiv: Die Werbepapiere sollen aus recyceltem Material bestehen und Aldi bietet immerhin sozial zertifzierte Produkte wie Tee, Kaffee und Schokolade an.

Alnatura schneidet am besten ab,  die Produkte sind aber oft teurer  als in einem Discounter.  Wem allerdings ein faires und umweltfreundlicheres Produkt wichtig ist, kauft hier im richtigen Supermarkt ein. Alternativ kann man sich bei Rewe nach nachhaltig hergestellten Produkten umsehen. Aldi schneidet am schlechtesten ab, wer für eine gute Behandlung von Tieren und Arbeitern ist, wird von den Produkten enttäuscht.