Armbanduhr für den Mann

Armbanduhr für HerrenSpeziell im Frühling und Sommer zeigen Männer auch wieder mehr von sich. Gemeint ist die Armbanduhr, das typische Accessoire, auf das kein stilvoller Mann verzichten sollte. Sie wird zwar auch im Herbst und Winter getragen, da verschwindet sie oftmals aber unter dicken Pullovern, langärmligen Hemden oder legeren Strickjacken. Stilregeln, bei der Wahl und Kombination der richtigen Uhr, sind dann umso wichtiger. Schließlich ist die Armbanduhr oftmals das einzige Schmuckaccessoire, welches Männer tatsächlich tragen.

Mehr als nur ein Hilfsmittel zum Anzeigen der Zeit

Besondere Accessoires waren Uhren schon immer. Praktisch kam diesen früher eine wesentlich größere Bedeutung zu, denn Handys, Smartphones, Tablets, Notebooks und Co waren noch nicht erfunden, weshalb man(n) nur die Armbanduhr als Option hatte, um sich unabhängig von Tageszeit und Ort über die aktuelle Uhrzeit zu informieren. Mittlerweile ist die Zeitanzeige zwar immer noch “die” Funktion schlechthin einer Uhr, viel mehr ist sie aber zum reinen Accessoire avanciert, denn die Zeit kann man auf einem der eingangs erwähnten Geräte ebenso jederzeit nachprüfen. Gerade dieser Wandel hin zum Accessoire macht es für Männer unabdingbar, dass diese sich mit den Stilregeln bestens auskennen. Wie immer ist Mode zwar auch durch eine persönliche Komponente geprägt, katastrophale Stil-Schlamassel gilt es aber zu vermeiden.

Understatement

Das Zauberwort bei der Uhr-Wahl, welches immer noch häufig hinten angestellt wird. Eine Armbanduhr sollte beim Mann einen Akzent setzen, gewissermaßen ein “i-Tüpfelchen”, mit dem man einen Blickfang kreiert, nicht aber seinen Gegenüber mit riesigen Klunkern blenden will. Der stilvolle Mann versucht nicht die größte, teuerste oder die “aktuelle” Uhr einer bestimmten Trendmarke zu tragen, er trägt stattdessen das, was seinem Stil entspricht und einen geschickten Akzent in das Ganze einfügt. Der Umfang des Handgelenks spielt hierbei eine große Rolle. Der Trend geht zwar definitiv hin zu größeren Armbanduhren, insbesondere bei schmaleren Handgelenken muss aber auch irgendwann einmal Schluss sein. Wer einen Umfang von weniger als 18 cm am Handgelenk hat, sollte keine Uhr wählen, deren Durchmesser über 42 Millimeter hinausgeht. Das wirkt sonst zu klobig, zu auffällig und zu “prollig”.

Darf es auch mehr als nur eine Uhr sein?

Viele Männer besitzen jetzt schon mindestens zwei Uhren – und das ist auch gut so! Speziell wer gern legere Mode trägt, sollte diesen Stil auch bei der Uhr widerspiegeln. Taucheruhren oder Chronographen passen besonders gut zum lässigen Freizeit-Outfit oder generell zu einem allgemein eher sportlichen Look. Im Gegenzug sollte jeder Mann auch eine etwas elegantere Uhr besitzen, die er beispielsweise zum Anzug kombiniert, in Verbindung mit einem Hemd trägt oder so einen geschickten Akzent beim Preppy-Look mit Jeans, Sneaker und Sakko setzt.

Eine Taucheruhr mag zwar gut aussehen, zu einem Anzug passt sie aber herzlich wenig. Hier passen Dresswatches besser. Diese sind etwas zierlicher gehalten und verzichten meist auf unnötige Extras. So können Männer ihren Anzug für sich sprechen lassen, statt die Uhr in den Mittelpunkt des Geschehens zu drängen. Mit Hinblick auf das Outfit sollte natürlich auch immer die Farbe der Uhr abgestimmt werden. Ein braunes Lederarmband passt fast immer, sofern das Ziffernblatt in Weiß gestaltet wurde.

Trägt man die Armbanduhr wirklich immer nur links?

Hier scheiden sich mitunter die Geister, wobei das nicht wirklich nötig ist. Es existiert keine Regel in der Mode, die besagt, dass Männer ihre Uhren ausschließlich am linken Arm tragen dürfen. Gerade Linkshänder tragen sie verständlicherweise am rechten Arm, denn viele Tätigkeiten werden von Natur aus mit links ausgeführt, wobei die Uhr dann stören würde. Ob man sie nun links oder rechts tragen würde ist also auch eine Frage der eigenen Gewohnheiten. Genauso wie die Angewohnheit einiger Männer die Uhr mit dem Ziffernblatt nach unten zu tragen. Achtung: das sollte man nur bei den feineren Dresswatches machen, bei allen anderen Uhren harmoniert der große Kern der Uhr nicht mit der Körperstelle.